
„Durch den Umbau vom Ascheplatz zum Kunstrasenplatz und der Errichtung eines Schutzdaches mit Sitzgelegenheiten erfährt der Bolzplatz an der Schusterstraße eine erhebliche Aufwertung. Die Investitionskosten von 110.000 Euro werden maßgeblich von Bund, Land und der Europäischen Union getragen. Der städtische Eigenanteil von 20 Prozent kann durch das Programm ‚Stadtumbau West’ dargestellt werden“, erklärt Thomas Kring, Stadtverordneter für die Elberfelder-Nordstadt, anlässlich eines Informationsbesuches der SPD-Fraktion.
Die Neugestaltung des Bolzplatzes steht im direkten Zusammenhang mit der Umgestaltung des Schusterplatzes. Auf dem Mehrgenerationenplatz wurde bewusst auf Angebotsflächen für Ballsportarten verzichtet, um Konfliktsituationen zu vermeiden. Die vorhandenen Basketballkörbe und die Tischtennisplatten neben dem eigentlichen Bolzplatz bleiben erhalten. Ein lärmmindernder Ballfangzaun wird durch geräuscharme Netzbespannung ergänzt. Die Fläche wird seit rund 140 Jahren für den Sport genutzt. Zunächst wurde der Platz als Turnfeld genutzt. Anfang des letzten Jahrhunderts wurde auf Bestreben des sozialdemokratischen Stadtverordneten Oskar Hoffmann die Fläche zum Sportplatz umgebaut. In den Jahren 1942 und 1943 wurde auf dem eigentlichen Sportplatz der noch heute dort stehende Hochbunker errichtet.
Thomas Kring abschließend: „Ich bin froh, dass die Neugestaltung des Bolzplatzes nach längerer Diskussion endlich realisiert werden konnte. Der Platz ist eine wichtige Ergänzung für die auf dem Ölberg so dingend gebrauchten Ballspielflächen.“