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Wuppertal, 26. Juni 2013

Gemeinsam für mehr Barrierefreiheit am Bahnhof Döppersberg


Die SPD-Ratsfraktion wird im kommenden Hauptausschuss am 10. Juli gemeinsam mit der CDU-Ratsfraktion einen Antrag einbringen, der die Verwaltung mit der Anfertigung eines Gutachtens hinsichtlich der Baukosten sowie des Unterhaltungsaufwands eines Aufzugs von Gleis 4/5 zur Elberfelder Südstadt (Distelbeck) beauftragt. Gleichzeitig soll die Verwaltung prüfen, inwieweit eine Förderung aus Mitteln der Investitionspauschale nach Paragraph zwölf des Gesetzes über den öffentlichen Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen möglich ist. Hierzu wird der Verwaltung aufgegeben, mit der DB Station & Services AG Gespräche zu führen.

Ursprünglich wurde das Bauprojekt bereits Ende 2012 in Form eines Bürgerantrags des Elberfelder Bürgervereins im Hauptausschuss eingebracht. Nach intensiver Prüfung und Beratung haben nun die SPD- und CDU-Ratsfraktion gemeinsam entschieden, den Vorgang wieder aufzugreifen, da beide Fraktionen eine solche Baumaßnahme durchaus für zielführend halten. Der jetzt gestellte Antrag bezieht sich dabei ganz ausdrücklich auf den Bürgerantrag.

Klaus Jürgen Reese führt dazu abschließend aus: „Wir unterstützen die Überlegungen eines barrierefreien Zugangs zwischen Hauptbahnhof und Elberfelder Südstadt. Mit dem nun vorgelegten Antrag beabsichtigen wir, den Bau des Aufzuges voran zu bringen. Es bleibt zunächst abzuwarten, was die Kostenschätzung ergibt. Insofern eine Förderung aus der Investitionspauschale möglich ist, muss immer noch der Flaschenhals in Form einer Eigenbeteiligung von 15 Prozent überwunden werden. Der Elberfelder Bürgerverein hatte in seinem Antrag angeboten, den Eigenanteil mithilfe von Sponsorengeldern aufzubringen. Dieses Finanzierungsangebot gilt es nun aufzugreifen.“

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