Die SPD-Ratsfraktion begrüßt, dass mit dem „DroBs Mobil“ künftig ein zusätzliches niedrigschwelliges Angebot der Drogenberatung in Wuppertal zur Verfügung stehen wird. Im Rahmen der Beratungen zum Doppelhaushalt 2026/2027 hatten sich SPD und CDU mit einem umfangreichen gemeinsamen Haushaltspaket unter anderem für zusätzliche Mittel im sozialen Bereich eingesetzt. Dazu gehörte auch die Finanzierung der mobilen Drogenberatung.
„Mit dem DroBs Mobil können Menschen erreicht werden, die den Weg in eine Beratungsstelle bislang nicht oder nur schwer finden. Gerade in der Drogen- und Suchthilfe ist es wichtig, Angebote dorthin zu bringen, wo die Menschen tatsächlich sind, und Zugangsbarrieren möglichst niedrig zu halten“, erklärt Atila Bouzari, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.
Bouzari nahm am gestrigen Pressetermin zur Vorstellung des Projekts gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Miriam Scherff, Sozialdezernentin Annette Berg, der Leiterin der Drogenberatungsstelle Bianca Euteneuer sowie den Mitarbeitenden teil, die künftig mit dem DroBs Mobil unterwegs sein werden.
Das mobile Angebot soll die bestehende stationäre Drogen- und Suchtberatung ergänzen. Vorgesehen sind unter anderem aufsuchende Beratung, gesundheitliche Prävention und Safer-Use-Angebote sowie die Vermittlung in weiterführende medizinische und soziale Hilfen.
„Wir haben uns gemeinsam mit der CDU ganz bewusst dafür eingesetzt, im aktuellen Doppelhaushalt zusätzliche Mittel für wichtige soziale Angebote bereitzustellen. Das DroBs Mobil war dabei ein konkretes Anliegen. Umso mehr freut es uns, dass die mobile Beratung nun umgesetzt wird. Sie ist ein wichtiger zusätzlicher Baustein für eine gute und niedrigschwellige Suchthilfe in Wuppertal“, so Bouzari abschließend

