Die SPD-Ratsfraktion begrüßt die Fortschreibung des Sportentwicklungsplans für Wuppertal. Der Plan, der im Rahmen der Sitzung des Sportausschusses am heutigen Donnerstag, 10. September, vorgestellt wurde, liefert eine wichtige Grundlage, um die Sportstadt Wuppertal gezielt weiterzuentwickeln und die Herausforderungen der kommenden Jahre anzugehen.
„Der Sportentwicklungsplan zeigt klar: Wuppertal hat eine starke sportliche Basis, aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen. Wir müssen unsere Sportinfrastruktur sichern, modernisieren und gleichzeitig dafür sorgen, dass möglichst viele Menschen Zugang zu Sport und Bewegung haben“, erklärt Ioannis Stergiopoulos (SPD), Vorsitzender des Sportausschusses.
Besonders deutlich wird der Handlungsbedarf bei den Sporthallen. Die 110 städtischen Turn- und Sporthallen sind im Durchschnitt 66,5 Jahre alt und zugleich sehr hoch ausgelastet. Die Bedarfe des Schulsports können bereits heute nicht vollständig abgedeckt werden. Die Fortschreibung empfiehlt deshalb, Sanierung und Neubau stärker mit der Schulentwicklung zu verzahnen.
Auch bei den Schwimmbädern besteht Handlungsdruck: Knapp die Hälfte der Schulen wünscht sich zusätzliche Schwimmzeiten, bei den Sportvereinen sehen zwei Drittel einen zusätzlichen Bedarf für den Trainingsbetrieb. Neben der Sicherung der bestehenden Hallenbäder soll deshalb auch der Bau zusätzlicher Schul- und Vereinsbäder beziehungsweise Lehrschwimmbecken geprüft werden.
„Wir brauchen eine Sportpolitik, die niemanden zurücklässt. Dazu gehören inklusive und integrative Angebote, niedrigschwellige Bewegungsmöglichkeiten und passende Angebote für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen. Gleichzeitig müssen wir unsere Vereine stärken und Kooperationen etwa mit Schulen und Kitas weiter ausbauen“, so Stergiopoulos weiter.
Die Voraussetzungen sind gut: Rund drei Viertel der 14- bis 80-jährigen Wuppertalerinnen und Wuppertaler bezeichnen sich als sport- und bewegungsaktiv. „Dieses Potenzial wollen wir nutzen. Sport ist nicht nur Bewegung und Gesundheit – Sport bringt Menschen zusammen und ist damit auch ein wichtiger Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt“, betont Ioannis Stergiopoulos abschließend.

